Die norwegische Krone (NOK), Symbol kr, ist die offizielle Währung Norwegens sowie der Gebiete Svalbard und Jan Mayen. Eine Krone ist in 100 Øre unterteilt, obwohl Øre-Münzen nicht mehr geprägt werden. Sie wird von der Norges Bank ausgegeben, Norwegens 1816 gegründeter Zentralbank.
Die NOK gilt als Petrowährung — ihr Wechselkurs korreliert stark mit den Weltölpreisen. Norwegen ist kein EU-Mitglied und hat die Krone behalten, statt den Euro einzuführen.
Norwegen, Schweden und Dänemark bildeten 1873 die Skandinavische Münzunion, wobei die Krone an Gold gebunden wurde. Die Union dauerte bis zum Ersten Weltkrieg, als die Goldkonvertibilität ausgesetzt wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Norwegen dem Bretton-Woods-System bei. Nach dessen Zusammenbruch 1971 durchlief Norwegen verschiedene verwaltete Wechselkurssysteme, bevor es 1992 zum freien Float überging.
Die Entdeckung von Öl in der Nordsee im Jahr 1969 (Ekofisk-Feld) verwandelte Norwegen in eine der reichsten Nationen der Welt.
Die Norges Bank, gegründet 1816, verwaltet die norwegische Geldpolitik mit einem Inflationsziel von 2 % und einer freischwebenden Krone.
Norwegens außergewöhnlichste Institution ist der Government Pension Fund Global (GPFG), verwaltet von Norges Bank Investment Management (NBIM). Er wurde 1990 als Petroleum Fund gegründet und erhält alle staatlichen Überschusseinnahmen aus Öl und Gas. Er ist der weltgrößte Staatsfonds mit einem Vermögen von über 1,7 Billionen USD — rund 320.000 USD pro norwegischem Bürger.
Der Fonds besitzt durchschnittlich etwa 1,5 % jedes börsennotierten Unternehmens der Welt. Die strenge Fiskalregel begrenzt die jährlichen Ausgaben auf 3 % des Fondsvermögens.
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