Der Schweizer Franken (CHF) ist die offizielle Währung der Schweiz und Liechtensteins und eine der stabilsten Währungen der Welt. Als sicherer Hafen zieht er in unsicheren Zeiten globales Kapital an. Politische Neutralität, solide Fiskalpolitik und ein starkes Bankensystem begründen seinen Ruf.
Obwohl die Schweiz kein EU-Mitglied ist, besteht eine enge Beziehung zum Euro durch intensive Handelsbeziehungen.
Der Schweizer Franken wurde 1850 eingeführt und ersetzte die uneinheitlichen Kantonswährungen. Die Schweiz trat 1865 der Lateinischen Münzunion bei. Der Franken überstand beide Weltkriege ohne Abwertung.
1973 verließ die Schweiz Bretton Woods. Im Januar 2015 hob die SNB überraschend die EUR/CHF-Untergrenze von 1,20 auf — der Franken stieg in Minuten um fast 20 %.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB), gegründet 1907, ist eine der einzigartigsten Zentralbanken der Welt. Sie ist als Aktiengesellschaft organisiert und an der SIX kotiert. Ihr Mandat: Preisstabilität (Inflation unter 2 %).
Die SNB hält eine der weltweit größten Devisenreserven im Verhältnis zum BIP (über 700 Mrd. CHF). Bekannt für unkonventionelle Geldpolitik, einschließlich Negativzinsen (2015–2022) und Devisenmarktinterventionen.
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